Lagerbericht Lukas Jäggi, 15.03.2010
Wir sind gestern gut angekommen. Zum Abendessen hat es Suppe gegeben mit Wienerli. Da haben wir noch die Gruppen ausgelost. Am Abend hat die 6 . Klasse das Thema bekannt gegeben , wer
schlägt die 6 . Klasse. Es wäre alles gut gewesen bis Lukas den grossen Zehen verstaucht hat das
war nicht so gut.Er fährt heute nicht Ski. Um 22.00 mussten alle ins Bett. Die Jungs hatten immer
mist gemacht. Frau Hak musste 3 mal Kontrollieren. Aber das 3 mal hat sie gesagt:“ wenn ihr nicht
schlaft , dann schlaft ihr alle allein.“ Die Jungs sind um 00.30 eingeschlafen. Die Mädchen haben
um 02.00 eingeschlafen.Wir Jungs , haben geschwatzt und DVD geschaut. Die Mädchen haben
auch geschwatzt und sind wie Mamute herum gelaufen. Die Leiter unten waren die Lautesten ,
sie haben ewig lang Jass gespielt und gelacht.
Lagerbericht 15.03.2010
Nachtrag zum Bericht von Lukas:
Wäre Frau Hak nicht schon so früh nach oben gekommen, hätten wir nicht so rasch in die richtigen Zimmer flüchten müssen und Lukas hätte sich nicht verletzt.
Tatsachenbericht von Jill Gurtner, 15.März
Am Nachmittag fuhr ich mit meiner Skigruppe (Anjali und Olivier) unter der Leitung von Frau Hak Richtung Mittelstation.
Die Piste war schön weich und ich konnte super Kurven fahren. Doch dann kam der stellenweise vereiste Steilhang.
Plötzlich konnte ich nicht mehr bremsen und fuhr immer schneller gerade runter!!
Da kam ein Absatz und es spickte mich mega weit neben die Piste in eine Neuschneemulde.
Als erster kam Olivier panikartig zu mir gerannt und erkundigte sich, wie es mir gehe. Dann kamen Frau Hak und Anjali und stellten mir komische Fragen:
Wann hast du Geburtstag?
Wie alt bist du?
Was hast du gestern gemacht?
Ein vorbeifahrende Gruppe fragte, ob sie uns helfen könnten. Frau Hak sagte, sie sollen den Pistendienst in der Mittelstation anfordern.
Bald kam ein seltsam oranger Schlitten und ein orange angezogener Mann. Der Mann und Frau Hak legten mich auf den Schlitten. Er fuhr mich zur Mittelstation.
Beim Arzt in Sargans wurde ich geröngt. Es stellte sich heraus, dass ich am Daumen eine Absplitterung habe und Prellungen am Rücken und am Knie.
Von der Gondelstation zum Zürihus nahm mich Gabriel von Büren Huckepack.
Augenzeugin Anjali:
Ich war mega erschrocken. Ich erwartete, dass sie bremste, doch sie flog einfach.
Als wir bei ihr waren, war ich sehr erleichtert, dass sie meine Fragen beantwortete. Olivier und ich blieben mit Frau Hak bei Jill. Als Aïda mit ihrer Skigruppe kam, konnten wir mit ihr weiterfahren.
Augenzeuge Olivier:
Ich hörte Frau Hak STOPP rufen. Da sah ich, wie Jill von oben geflogen kam. Schnell zog ich das Snowboard aus und rannte zu ihr. Sie weinte und dann kam schon Frau Hak.
Augenzeuge Mike:
Ich sass in der Gondel und sah Jill fliegen. Die Landung sah ich nicht mehr, da wir mit der Gondel schon zu weit gefahren waren und uns der Hügel die Sicht verdeckte.
Lagerbericht Jill Gurtner, 16.03.2010
Heute sind wir um 7.30 Uhr aufgestanden. In unserem Zimmer war eine gute Stimmung. Als wir alle bereit waren, gingen wir zur Gondelstation. Nora half mir raufzulaufen, weil ich mich am Montag verletzt habe.
Ich bin beim Sturz am Montag sehr sehr sehr weit geflogen.
Wir fuhren mit den Gondeln bis ins Tal hinunter. Lukas und ich durften, als wir unten waren, mit dem Bus zum Pizolpark fahren. Die andern mussten marschieren. Nachdem wir im Pizolpark waren, gingen wir ins Hallenbad. Da war es sehr lustig. Dann gingen wir mit Bus und Gondel zurück ins Zürihus.
Asia hat so etwas Ähnliches wie Pistolen aus Bambus mitgenommen. Mit denen konnten wir Papierkügelchen werfen. Plötzlich kamen Robin und Jan rauf zu unserem Zimmer.
Asia, Noemi und Lea behaupteten, dass wir (Nora und ich) über Anjali gelästert hätten. So kam es zum Zickenkrieg!!! Schliesslich gingen die andern.
Das was die andern behauptet haben, stimmt gar nicht!!! Wir haben uns jetzt mit Noemi, Asia und Lea wieder vertragen.
Lagerbericht Robin Ingold, 17.03.2010
Heute war das schönste Wetter der ganzen Woche. Die Sonne schien den ganzen langen Tag.
Alle bereiteten sich auf das morgige Ski- und Snowboardrennen vor.
Leider bekamen wir die Handys nicht, doch ein paar Jungs haben vergessen sie abzugeben.
Unglücklicherweise stürzte unser Skileiter und Witzbold Chiche.
Zusatz Frau Hak: Er hat den 6. und den 8.Rückenwirbel gebrochen, doch geht es ihm gut. Er hat eine Zimmer auf der Sonnenseite und kann die Schneeberge bewundern. Der Arzt hat ihm aber nicht erlaubt fürs Rennen zu uns rauf zu kommen.
Gegen Abend freuten sich die meisten auf das Hamburgerbüffet. Als es dann losging mit dem Essen, war es sehr lecker und alle lobten die Küchencrew Antonio und Herr Hak.Nach dem Essen gab es dann noch das Lagerquiz.
Unfallbericht, 17.03.2010
Augenzeugen Altin und Moris:
Andi Giger (Schische) holte Anlauf für die Schanze und wir hinten nach. Da flog er mit einem Bein weiter oben, drehte sich plötzlich auf den Rücken und knallte voll auf.
Die Ski flogen weg.
Wir (Jan, Robin, Moris und Altin) bretterten nun an der Schanze vorbei und hielten neben Schische an.
Sofort kam ein Snowboarder (Ilir) zu Schische. Dieser atmete unregelmässig und schrie etwas. Ilir sagte uns, dass wir Schische nicht anfassen sollen und leistete erste Hilfe. Gleichzeitig sperrte sein Partner die Schanze.
Ein paar Minuten später kam Aïda mit den Snowboardern Joshua und Olivier und informierte Frau Hak.
Als Frau Hak ankam, wurden wir in neue Skigruppen aufgeteilt und konnten weiterfahren.
Frau Hak
Der Snowboarder Ilir informierte mich fachmännisch: Schultern okay, Beine und Kopf okay, Rücken beim Becken geschwollen und reagiert auf Druck, Atmung wegen den Schmerzen bei den Rippen vorsichtig.
Schische selbst witzelte wie immer. In der Seitenlage im Schnee hatte er keine Schmerzen.
Der Pistendienst Thomas lobte Ilir für seine gute Arbeit und wies uns an, wie wir helfen sollten im Schische auf den Schlitten zu drehen.
Leider verstärkten sich die Schmerzen und der Pistendienst forderte die REGA an.
Im Moment wissen wir nicht mehr. Laut Schische wird er ein zweites Mal geröngt. Beim ersten Röngten wurden keine Brüche oder ähnliches festgestellt.
Lagerbericht Noemi Ochsenbein, 18.03.2010
Am Morgen gab uns Frau Hak Auskunft über den Zustand von Schische.
Um 10.00 Uhr startete das Skirennen beim Gummibärlilift. Die Fähnchen waren sehr nahe aneinander ausgesteckt.
Nach dem Rennen gingen wir in den Skigruppen skifahren.
Am Mittag gab es Spaghetti. Danach gingen wir wieder skifahren.
Wir (Mädchen) haben ein „Kaffee-Schild“ gemacht. Am Schluss haben wir 72 Fr. verdient. Um 16.00 Uhr bekamen wir unsere Handys schon wieder nicht. Deshalb habe ich den Bericht geschrieben.
Von Noemi Ochsenbein
PS: Mami und Papi, es tut mir Leid, dass ich nicht anrufen kann!
Lagerbericht Carmen Schmid, 18.03.2010
2,5 Stunden Autofahrt, eine aufgestellte Kinderschar, nicht minder muntere Leiter und Küchenleute sowie bombastisches Wetter standen mir heute früh bevor, als ich um 05.20 Uhr aufgestanden bin. Die Reise hat sich wahrlich gelohnt! Trotz Zwischenfällen waren alle gut gelaunt und freuten sich auf die letzten beiden Tage hier auf dem Pizol. Leider geht’s morgen schon wieder Richtung Wasseramt, aber ich bin mir sicher, dass auch der morgige Tag noch mit Highlights aufwartet. Nun muss ich mich aber beeilen, denn der Bunte Abend, den die 6. Klasse organisiert hat, steht unmittelbar bevor. Und diese Show möchte ich keinesfalls verpassen!
Sonnige Grüße vom Züri Hus, Carmen Schmid